Man vermutet es zwar meist nicht, aber auch Aufgaben aus dem Bereich Personenschutz und Security gehören zu den Aufgaben eines Detektivs. Während die Berufsbezeichnung des Detektivs in Deutschland nicht geschützt ist und sich jeder Detektiv nennen darf, der sich für geeignet hält, verhält es sich bei den Sicherheitsdiensten anders. Zwar wird inzwischen auch eine Ausbildung zum Detektiv angeboten, aber die Security hat eine gesetzliche Vorschrift, nach der die Personenschützer geschult werden müssen. Dazu gehört u. a. der Umgang mit Schusswaffen, eine Ausbildung in Personennahkampf mit allen gesetzlichen Vorschriften, die zu beachten sind und genaue Verhaltensregeln. Natürlich ist es für einen Bodyguard auch von Vorteil, wenn er gewisse Umgangsformen hat. Denn Personenschützer bewegen sich oft auf offiziellem Parkett und beschützen Prominente oder Stars. Das setzt also einen gewissen Anstand und Manieren voraus. Schließlich will sich keine Security Firma mit ihren Mitarbeitern blamieren. Gerade in der Politik ist das sehr wichtig, dass die Personenschützer mit einer hohen Seriosität und Professionalität arbeiten. Hier wird nichts dem Zufall überlassen. Das Zusammenspiel der einzelnen Security-Mitarbeiter muss hervorragend harmonieren. Solche Szenarien werden regelmäßig geprobt und das Verhalten im Einsatz trainiert. Ein guter Personenschützer arbeitet so leise und unauffällig wie nur möglich. Er hält sich dezent im Hintergrund auf und agiert flexibel und schnell, wenn es nötig ist, um die Sicherheit der beschützten Personen zu gewährleisten. |