Denkt man an Detektive, so verbindet man sie zunächst mit Tätigkeiten, wie beschatten, verfolgen, beobachten. Diese Arbeitsweise von Detektiven nennt man observieren. Hier kann man sich aber nicht an den einschlägigen Vorbildern im Fernsehen orientieren. Ein Detektiv allein beobachtet nicht 24 Stunden lang das Haus eines Verdächtigen. Auch Detektive müssen einmal ausruhen. Deswegen wechseln sich in der Realität mehrere Kollegen ab. Nicht nur untreue Ehepartner sind das Ziel von Observationen. Auch Personen, die verdächtig sind, eine Straftat begangen zu haben, werden beobachtet. Außerdem werden von den Detektiven Beweise sichergestellt, die im Bedarfsfall vor Gericht verwendet werden können. Das Beweismaterial und die Zeugenaussage eines Detektivs hat vor Gericht einen hohen Wert. Deswegen beschäftigen auch immer mehr Firmen Detektive, wenn sie zum Beispiel Ladendiebstähle aufklären wollen. Auch Versicherungen sind gute Kunden der Detektive, da die Mitarbeiter einer Detektei oft gute Informationen bezüglich Versicherungsbetrügereien liefern können. Hier bezahlen die Versicherungsunternehmen lieber die Kosten für einen Detektiv als einem Versicherungsnehmer fälschlicherweise eine hohe Prämie. Mit Hilfe von Infrarot-Nachtsichtgeräten, Minikameras und Peilsendern sind die Detektive heutzutage bestents technisch ausgerüstet. Vorbei sind die Zeiten, in denen Sherlock Holmes und Dr. Watson sich mit einer Lupe auf Spurensuche begaben. Moderne Detektive brauchen ein gutes Equipment, um gerichtlich verwertbare Beweise zu sichern. |